| adalbertusforum |
adalbertusforumzeitschrift fur ostmitteleuropäische begegnungAIs 1960 das Adalbertus-Werk gegründet wurde, war es das Anliegen der Gründer, der geistigen Arbeit der Danziger Katholiken in der Vertreibung eine auf Zukunft angelegte Form und Ausrichtung zu geben. So traten neben die bis dahin im Wesentlichen auf religiose Betreuung und persönliche Begegnung ausgerichteten Veranstaltungen immer mehr solche mit Bildungscharakter. Diese waren einerseits der Aufarbeitung, Verlebendigung und Weitergabe des heimatlichen kulturellen, historischen und kirchlichen Erbes gewidmet, andererseits dem Bemühen um Verständigung und Ausgleich mit den Völkern Ostmitteleuropas - besonders um Versöhnung mit Polen, was mit zunehmenden Jahren immer stärker herausgestellt wurde. Wie die Thematik der Gementreffen ausweist, wendet sich das Interesse der Arbeit - insbesondere seit der "Wende" - dem gesamten ostmitteIeuropäischen Raum zu, im Grunde also jenem, der durch zwei wichtige historische Phänomene umschrieben ist, in die die Stadt Danzig eingebunden war und ist: Den Wirkungsraum des hl. Adalbert und den der Hanse. Von hier aus wird auch das redaktionelle Programm der Zeitschrift adaIbertusforum bestimmt, die seit 1994 von adalbertus-werk und adalbertus-jugend herausgegeben wird, nachdem es evident wurde, dass die von den beiden Gemeinschaften vertretene und geleistete Arbeit auf Dauer auf eine eigenständige Form der publizistischen Auswertung und Darstellung angewiesen war, um eine größere Öffentlichkeit zu erreichen und eine bessere Beachtung darin zu finden. Es werden zunächst solche Themen angesprochen, die sich mit dem Raum Danzig im speziellen und mit seiner Einbindung in die aufgezeigten historischen Verknüpfungen im weitesten Sinne befassen, jedoch nicht nur im Hinblick auf den historischen Kontext, sondern vor allem auf die heutige Situation und die Perspektiven fur die Zukunft in Europa. Darüber hinaus kommen auch jene Länder zu Wort, die durch die oben genannten historischen Bezüge miteinander verbunden sind. Das adalbertusforum soll eine Plattform der verbalen Begegnung von Autoren aus den verschiedenen ostmitteleuropäischen Ländern sein. Ein besonderes Anliegen ist es, über den hl. Adalbert, den Apostel des ostmitteleuropäischen Raumes - der auch Patron des Bistums Danzig und der beiden Gemeinschaften ist - zu berichten und auf das weite Spektrum seiner Verehrung und seiner Ausstrahlung auf Europa aufmerksam zu machen. Das adalbertusforum erscheint dreimal im Jahr, eine Ausgabe als Doppelnummer, die der ausführlichen Berichterstattung über das jährliche Gementreffen gewidmet ist. Die Zeitschrift wendet sich sowohl an die Danziger Katholiken, als auch an jeden, der an den Problemen Ostmitteleuropas interessiert ist. Sie wird als "Streifbandzeitung" (im Briefumschlag) versandt, der Preis ist entweder im Mitgliedsbeitrag des adalbertus-werkes enthalten, oder wird von Nichtmitgliedern als Spende in Hohe von € 12,00 im Jahr erbeten. Nicht nur bei ehemaligen und heutigen Danzigem, sondern insbesondere auch bel vielen, die an der weiteren Aussöhnung und engen Zusammenarbeit mit den Völkem Ostmitteleuropas interessiert sind und daran mitarbeiten möchten, findet die Zeitschrift inzwischen ein breites Echo. Über 300 Exemplare gehen regelmäßig an Bezieher in Polen. Redaktionsanschrift: adaIbertusforum z.Hd. Viola Nitschke-Wobbe, An der Wellenburg 17, 60437 Frankfurt am Main, Tel.: 069/95059470, Fax: 069/50685780 |
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| Letzte Aktualisierung ( 25.01.2007 ) |

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